Image by Michael Fruehmann

Salzburg -

Wien

Juli bis September

6 Tage / 5 Nächte

ab € 1995,- pro Person

Beste Reisezeit

Preis

Ideale Länge

Berge, Seen und der schönste Teil der Donau
Eine exklusive Radreise von Salzburg nach Wien

Bitte verstehen Sie unseren Reiseverlauf als Vorschlag.

Sie möchten in kürzerer Zeit noch mehr erleben? Sie bevorzugen weniger Programm? Oder andere Elemente? Sie möchten von einem unserer professionellen Rad-Guides begleitet werden?

Wie jede Reise von Travel for Life, passen wir den Ablauf gerne Ihren individuellen Wünschen an. Kontaktieren Sie uns einfach!

Reiseverlauf

TAG 1 Salzkammergut // Von Salzburg ins Seenland

Einen wunderschönen guten Morgen in Salzburg! Vielleicht haben Sie Mozarts Geburtsstadt bereits für ein paar Tage erkundet — auf eigene Faust oder mit uns. Wir haben definitiv die richtige Salzburgerin für Sie, um Sie durch die Stadt zu führen, sollten Sie gerne ein wenig hinter die Kulissen der UNESCO Welterbestadt blicken wollen. Heute jedenfalls schwingen Sie sich in den Sattel. Vom Hotel Ihrer Wahl — natürlich kümmern wir uns um Ihr Gepäck — geht es zu den Ufern der Salzach. Immer den Fluss entlang, mit großartigen Ausblicken auf die Salzburger Hausberge und die Festung Hohensalzburg radeln Sie in den Norden der Stadt.

 

Bald lassen Sie Salzburg hinter sich. In morderater Steigung klettern Sie nun Richtung Osten. Überraschend schnell wird die Gegend ländlich, die Berge des Salzkammerguts kommen in Sicht. Nachdem Sie Eugendorf passiert haben, erreichen Sie nach wenigen Kilometern den höchsten Punkt Ihrer heutigen Etappe. Von dort geht es immer leicht bergab weiter. Die pittoresken Seen der Region glitzern unter Ihnen. Auf bestens ausgebauten Radwegen gelangen Sie bald ans Nordufer des Mondsees, in die kleine Stadt gleichen Namens. Parken Sie Ihre Räder einfach am Ufer und erkunden Sie das historische Zentrum. Lassen Sie sich keinesfalls die gotische Basilika des Heiligen Michael auf dem Hauptplatz entgehen. Vor allem in der amerikanischen Welt ist der Anblick der Kirche jedermann vertraut. Schließlich diente Sie als Kulisse für die Schlussszene des Hollywoodfilms über die Trapp Familie „The Sound of Music“.

 

Wenn Sie den Mondsee nicht nur vom Ufer aus betrachten wollen, so bietet eine wunderschöne Badestelle Gelegenheit zur Erfrischung. Und wenn Sie lieber von innen erfrischt werden und den See dennoch vom Wasser aus entdecken wollen, organisieren wir Ihnen ein kleines Elektroboot und eine eisgekühlte Flasche prickelnden Vergnügens als Bordproviant. Am mittleren Nachmittag dann werden Sie mitsamt Ihrer Fahrräder abgeholt und in kurzem Transfer zu Ihrem Hotel für die nächsten beiden Nächte gefahren. Direkt am Westufer des Fuschlsees erwartet Sie das Schloss Fuschl. Mit großer Historie und einer der schönsten Seeterrassen Österreichs — selbstverständlich mit Badezugang — erwartet Sie hier ein schlicht traumhaftes Haus.

 

Radfahren: 39 km von der Salzburger Innenstadt nach Mondsee Tipp: Das Schloss Fuschl betreibt seine eigene Fischerei. Frisch geräuchert gibt es die Seefische direkt am Ufer.

 

TAG 2 Salzkammergut // Vom Fuschlsee zum Wolfgangsee

Ein wahrer Genusstag liegt vor Ihnen. Ein Tag voller Möglichkeiten, wenn Ihnen der Sinn nach einem vollen Programm steht. Oder ein Tag voller Gemütlichkeit — ganz wie Sie mögen. Wann immer Sie sich heute morgen von der einzigartigen Atmosphäre des Schlosses losreissen wollen, steigen Sie aufs Rad. Zunächst geht es entlang des Fuschlsees auf die gegenüberliegende Seite, nach Fuschl am See. Das verträumte Städtchen — übrigens mit einer hervorragenden Pizzeria inklusive allerbestem Seeblick — beherbergt das weltweite Headquarter von Red Bull: Die moderne Architekur aus Glas und Stahl, umgeben von Wasser, fügt sich perfekt ein in die Natur. Von Fuschl radeln Sie weiter zum wohl bekanntesten aller Seen hier im Salzkammergut: dem Wolfgangsee. Eine kleine Weile geht es auf und ab, bevor Sie hinuntergleiten ans Westufer des Sees, nach St. Gilgen. Auch dieses Städtchen ist einen kleinen Erkundungsgang wert, bevor Sie — nun stets am Südufer des Sees entlang — weiterradeln. Immer wieder bieten Cafés und kleine Restaurants am Ufer sich für eine Rast an, bevor Sie schließlich St. Wolfgang erreichen.

 

Wie wäre es mit einem Kaiserschmarrn im legendären Weissen Rössl? Oder einer Besichtigung der Pilgerkirche, nach welcher das Städtchen (und der See) benannt sind. Sie liegt am Ende von Europas ältestem Pilgerweg. Im Mittelalter stand dieser in seiner Bedeutung jenen nach Rom und Santiago de Compostela in nichts nach. Die Legende besagt, dass der Heilige Wolfgang am Falkenstein zwischen St. Gilgen und St. Wolfgang in einer Höhle lebte, nachdem er aus Regensburg hatte fliehen müssen. Eines Tages, nach zahlreichen Begegnungen mit dem Teufel, warf der Bischof seine Axt ins Tal und schwor, dass dort, wo sie landen sollte, eine Kirche zu Gottes Ehren erbaut werden sollte. Der Innenraum der Kirche hat etwas Magisches. Mit seinen opulenten Fresken und dem barocken Prunk strahlt er dennoch eine außergewöhnliche Ruhe aus. Sie werden es erleben.

 

Nun haben Sie die Wahl: Wir fahren Sie zurück zum Schloss Fuschl und Sie genießen den Nachmittag auf der Seeterrasse. Oder Sie besteigen eine der Fähren und schippern — diesmal entlang des Nordufers — zurück nach St. Gilgen und lassen uns Sie dort einsammeln. Oder Sie radeln einmal durch das Städtchen und zur Talstation der Schafbergbahn. Vom höchsten Gipfel der Gegend haben Sie einen Blick über ein knappes Dutzend Seen und die majestätischen Gipfel des Dachsteingebirges. Wir könnten beinahe endlos weitermachen — wie gesagt: ein Genusstag voller Möglichkeiten.

 

Radfahren: 33 km vom Schloss Fuschl nach St. Wolfgang. Tipp: Das Salzkammergut ist natürlich auch ein Wanderparadies. Wenn Sie die Räder heute lieber stehen lassen wollen, so haben wir für jeden Geschmack die richtige Route. An deren Enden warten zum Beispiel eine private Fahrt mit einer historischen Zille über den Fuschlsee oder ein Tandemflug mit unseren Paraglider-Freunden vom Zwölferhorn hinab ins Tal.

TAG 3 Niederösterreich // Von St. Pölten an die Donau

Österreich ist ja bekanntermaßen kein sonderliches großes Land. Und dennoch wollen wir Sie nicht überreden, die gesamte Strecke von Salzburg nach Wien mit dem Fahrrad zu absolvieren. Also beginnt der heutige Tag mit einem ca. zweistündigen Transfer. Über Linz geht es in die Landeshauptstadt von Niederösterreich: Nach St. Pölten im Mostviertel. Und im Lauf des Tages machen Sie den Most dann zum Wein. Denn Sie radeln in die Wachau, Heimat der weltbesten Grüner Veltliner und von großartigem Riesling. Aber eins nach dem anderen.

 

Vom Zentrum St. Pöltens geht es zunächst entlang des Flüsschens Traisen gen Norden. Recht bald verlassen Sie dann den Uferradweg auf der Höhe von Herzogenburg. Im einzigen kleinen Anstieg des Tages geht es hinauf an die Ausläufer des Dunkelsteiner Waldes. Und dann liegt es bald zu Ihren Füßen — oder Reifen, besser gesagt: Das schönste Stückchen der majestätischen Donau auf Ihrem langen Weg von der Quelle im Schwarzwald bis hin zum Delta am Schwarzen Meer in Rumänien. Sie erreichen Ihre weiten Gestade am Rande der einzigartigen Landschaft der Wachau — UNESCO Weltkulturerbe seit dem Jahr 2000. Die — ebenfalls zum UNESCO Welterbe zählende — Universitätsstadt Krems bildet das offizielle Eingangstor. Bald radeln Sie zu Füßen der immer steiler werdenden Weingärten flußabwärts, bis Sie schließlich das Ziel der heutigen Etappe erreichen: Dürnstein, die Perle der Wachau. Parken sie Ihre Fahrräder direkt im Innenhof Ihres nächsten Hotels, dem Richard Löwenherz.

 

Das ehemalige Klarissinenkloster aus dem 13. Jahrhundert könnte nicht schöner gelegen sein. Von den Zimmern haben Sie einen wundervollen Blick über die Donau, am Pool im weitläufigen Klostergarten lassen sich müde Beine herrlich erfrischen und die baumbeschattete Terrasse des Restaurants ist der ideale Ort für erste Verkostungen der weltberühmten Wachauer Weine. Seinen Namen verdankt das Hotel übrigens dem englischen König und Kreuzzügler Richard I. Auf der Heimreise vom dritten Kreuzzug im 12. Jahrhundert wurde er für eine Weile in der Dürnsteiner Burg gefangen gehalten. Die Ruinen der Burg thronen spektakulär über der kleinen Stadt. Und die kurze, steile Wanderung hinauf belohnt mit dem vielleicht schönsten Blick der ganzen Region.

 

Radfahren: 44 km durch das Mostviertel und entlang des Dunkelsteiner Waldes von St. Pölten nach Dürnstein. Tipp: Wenn Sie zum Abendessen ein kleines privates Konzert wünschen, kennen wir ein paar fantastische Schrammelmusiker.

TAG 4 Wachau // Durch Weinberge und Aprikosenhaine nach Melk und zurück

Zum Frühstück im Richard Löwenherz werden jeden Morgen die frischen Wachauer Laberl direkt vom Erfinder dieser herrlichen Brötchen geliefert — vom Bäcker Schmidl, nur ein paar Meter vom Hotel entfernt. Genießen Sie sie und schwingen sich dann auf Ihre Räder. Heute geht es immer der Donau entlang, einmal durch die gesamte Wachau. Diese Etappe gehört sicherlich zu den schönsten Flussetappen in ganz Europa. Zunächst geht es flussabwärts, durch zahlreiche kleine, mittelalterliche Städtchen, denen der Weinbau Reichtum beschert hat — und die deswegen beinahe nicht pittoreker sein könnten. In Willendorf passieren Sie die Fundstelle der „Venus von Willendorf“, einer steinzeitlichen Fruchtbarkeitsfigurine, deren Alter auf ungefähr 30.000 Jahre geschätzt wird. Ja, die Wachau hat eine lange Geschichte. Diese zeigt sich auch in voller Pracht am Wendepunkt der heutigen Etappe. Lange bevor sie die Altstadt von Melk erreichen, sehen Sie bereits die Benediktinerabtei — natürlich ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe — golden über der Stadt erstrahlen. Gerne organisieren wir Ihnen eine exklusive Führung durch die barocke Abtei, der Umberto Eco in seinem „Der Name der Rose“ ein literarisches Denkmal gesetzt hat.

 

Am frühen Nachmittag dann haben Sie erneut die Wahl. Entweder Sie radeln auf der gegenüberliegenden Donauseite zurück oder aber Sie nehmen Ihre Räder und gehen an Bord eines der Donauschiffe, die den Fluss hinauf gleiten. Wir empfehlen das Rad. Die Route ist gänzlich verschieden von Ihrer morgendlichen, weniger Städtchen und viel mehr die Flussauen der Donau sowie die ikonischen Wachauer Marillenhaine säumen Ihren Weg. Und am Ende der Route erwartet Sie der Strand von Rossatz und lädt zu einem — ufernahen, die Strömung hier ist nicht zu unterschätzen — Flussbad ein. Mit einer kleinen Fähre setzen Sie über nach Dürnstein.

 

Am frühen Abend holt Sie dann ein alter Freund und Wachauer Weinexperte ab. Gemeinsam geht es zu einem der bekanntesten und außergewöhnlichsten Weingüter der Wachau. Auf dem Nikolaihof in Mautern erkunden Sie nicht nur die Keller, deren Mauern teilweise noch aus der Zeit der Römer stammen. Sondern Sie lernen — verkostend, versteht sich — auch alles über die lokalen Klassifikationen und können hernach einen Steinfeder von einem Federspiel und einem Smaragd unterscheiden.

 

Radfahren: 31-59 km von Dürnstein nach Melk und zurück. Tipp: Nur ein paar Meter vom Nikolaihof liegt eines der besten Restaurants Österreichs. Gerne reservieren wir Ihnen einen Tisch in Lisl Bacher’s „Landhaus Bacher“ für ein Gourmetdinner, das Seinesgleichen sucht.

TAG 5 Wagram // Von Dürnstein nach Wien

Heute morgen wäre eine ideale Gelegenheit, der Wachau von den Ruinen der Burg Dürnstein herab Adieu zu sagen. Wandern Sie hinauf! Sie brauchen keine 20 Minuten und wir versprechen Ihnen, der Blick lohnt sich allemal. Hernach warten dann zum letzten Mal Ihre Räder auf Sie. Zunächst geht es wieder nach Krems. Heute ist die Etappe kurz. Nutzen Sie die Gelegenheit und erkunden Sie die historische Altstadt, bevor Sie dann auf der anderen Seite die Wachau hinter sich lassen und in die mit Wein bebauten Hügel des Wagram radeln.

 

Vorbei an zahlreichen über hundert Jahre alten Kellern — kleine Häuser, deren untere Geschosse tief in die Erde gebaut sind, um für Kühlung zu sorgen und die somit wirken, als seien Sie aus einem Hobbitabenteuer entsprungen — genießen Sie weite Blicke hinab ins Donautal. Und weil keine Radreise durch Österreichs komplett wäre, ohne einen Heuriger besucht zu haben, laden befreundete Winzer Sie heute zu Mittag in den ihrigen ein. In den Heurigen — auch Buschenschank gennant — servieren die Winzer ihre Weine. Und dazu Salate, hausgemachte Wurst-, Käse- und Schinkenleckereien, frisches Brot und frische Säfte.

 

Nach diesem perfekten Abschluss der ersten Hälfte des heutigen Tages fahren wir Sie den Rest des Weges in die österreichische Hauptstadt — und damit in eine der schönsten Städte Europas: Wien. Das Zentrum des über 600 Jahre andauerenden Habsburger-Reiches hat unfassbar viel zu bieten.  Dort treffen Sie am frühen Abend einen weiteren alten Freund und einen der besten Kenner der Stadt. Gemeinsam erkunden Sie zu Fuß einige der absoluten Highlights und bekommen Unmengen an Tipps und Anregungen für Ihren weiteren Aufenthalt. Am Fuße des Stephansdoms erwartet Sie dann Ihr Fiaker. Den Rest Ihrer ersten Stadterkundung legen Sie nämlich im besten Wiener Stil zurück: In einer der historischen Pferdekutschen. Gerne setzen wir Sie direkt am Restaurant Ihrer Wahl ab. Empfehlungen haben wir in Hülle und Fülle.

 

Radfahren: 29 km von Dürnstein nach Feuersbrunn im Wagram. Tipp: Wiener Schnitzel ist nicht gleich Wiener Schnitzel. Wir glauben, wir kennen das Beste der Stadt. Testen Sie uns!

Interessiert?

Ihre Hotels
 

Schloss Fuschl

Das 1450 erbaute Schloss mit wundervollem Blick auf den Fuschlsee ist nur 25 Autominuten von der Stadt Salzburg und dem Flughafen entfernt und seine fesselnde Schönheit und die einmalige Atmosphäre haben es weltberühmt gemacht.

Richard Löwenherz

Hier verwöhnt Familie Thiery ihre Gäste im herrlichen Ambiente eines ehemaligen Klarissenklosters direkt an der Donau. Diese besondere Atmosphäre können Sie im Hotel in Dürnstein und auch im Restaurant bei kulinarischen Köstlichkeiten und einer erlesenen Auswahl von Spitzenweinen genießen.

Le Méridien

Frisch renoviertes & individuelles Designhotel in der Komfortzone. Das Haus ist Lebensgefühl statt Nachtlager, ist Kunstpuzzle und Galerie. Das Hotel mitten in Wien legt Spuren zu den Kunstjuwelen der Stadt.Lassen Sie sich überraschen und inspirieren.

Leistungen
 

Leistungen:

  • 5 Hotelübernachtungen (Doppelzimmer) in den angegebenen  Hotels oder ähnlich – inklusive Frühstück

  • Turn by Turn Roadbook für die gesamte Reise

  • Transfers und Koffertransport an Tag 1, Tag 3 und Tag 5

  • Exklusive Weinverkostung mit Martin Wicke im Nikolaihof an Tag 4

  • Reiseleiter und Fiaker in Wien an Tag 5

  • Eintrittsgelder für die angegebenen Sehenswürdigkeiten

 

 

 

 

Nicht enthalten:

  • Persönliche Ausgaben wie Getränke, Souvenirs, Telefonkosten, Room Service usw.

  • Anreise

  • Nicht im Programm enthaltene Mahlzeiten

  • Fakultative Ausflüge

  • Versicherungen

  • Trinkgelder für Fahrer und Guides

  • Early Check-In oder Check-Out Gebühren

Fast Perfekt - aber eben nur fast? Kein Problem!

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